Hypnose Hilfe Forum
F o r u m => Rund um das Thema 'Hypnose' => Thema gestartet von: Miraculus am 31. Aug 2006, 19:35 Uhr
-
Hallo zusammen,
bei diesem Thema soll es um gute Tranceexduktionen (= Rücknahmen der Trance = Ausleitungen der Trance = Hypnoseauflösungen gehen).
Auf eine Frage hatte Lutz geantwortet: ( http://www.hypnose-service.de/forum/index.php?topic=279.0 )
Egal, wie man eine Trance oder einzelne Trancephänomene hervorruft, man sollte die Trance unmissverständlich wieder aufheben. Ob man das nun ganz explizit macht mit "1-2-3-dingdong, Ende der Trance" oder ob man das Thema wechselt und jemanden so zurückorientiert "und wieder da rausholt", mache ich für mich von der offensichtlichen Tiefe der Trance abhängig.
Dazu meine Frage: Was ist in welchem Zusammenhang eine hinreichende Ausleitung?
Wenn schon ohne Ausleitung aus irgendwelchen Gründen die Trance (scheinbar) abgebochen wurde und eine gute Rückorentierung vrliegt: Sollte dann nach einer formalen Einleitung dennoch noch eine formale Ausleitung gemacht werden?
Hier scheint es zu einer gewissen Veränderungen der Ansichten von gekommen zu sein, was ältere znd neuere Lehrbücher angeht.
Bisher bin ich alledings lieber "auf Nummer Sicher" gegangen.
LG Miraculus
-
Nun, da bin ich eher vorsichtig und leite aus. Auch wenn oder gerade wenn jemand quasi "von alleine" wieder "wach" wird.
Denn das heißt noch lange nicht, dass die Trance beendet ist.
-
@ Miraculus:
Na du bist mir ein ja ein Schlingel! In diesem neuen Zusammenhang einer "guten Rücknahme einer Trance" sieht mein Zitat nun so aus, als würde ich Leute u.a. dadurch aus einer hypnotischen Trance herausführen wollen, dass ich "das Thema wechsle". ;D
So war es aber natürlich nicht gemeint. Es ging in dem anderen Thread um ein Vorgehen ohne jegliche "formelle Hypnoseeinleitung", deshalb war auch das "und wieder da rausholt" in Anführungszeichen gesetzt. ;)
Sobald wir es aber mit einer "regelrechten" Trance zu tun hatten und/oder auch nur noch zu tun haben können, sollte natürlich eine "richtige Ausleitung" erfolgen, wie auch Susanne es handhabt. Das sieht dann zwar manchmal etwas albern aus, wenn der Klient dabei sagt: "Ja ja, schon gut, ich bin doch längst wieder da!", aber da sollte man sich nicht zu schade für sein.
Bisher bin ich alledings lieber "auf Nummer Sicher" gegangen.
Jo, besser is! Ich hatte - glaube ich - schon mal an anderer Stelle hier von einer Klientin erzählt, die sich regelmäßig tiefe Trancen wünscht. Also gibts das große Gedeck: Schuhe aus, hinlegen, tiefe Trance, je weniger ihr hinterher erinnerlich ist, desto besser!
Und nach der Ausleitung orientiert sie sich dann langsam zurück, man kann sich wieder mit ihr normal unterhalten und alles ist "fast" wie vorher - wäre da nicht ihre linke Hand.
Der ist es nämlich zum lieben Ritual geworden, aus der Trance herauszukommen, wann es ihr passt. Also bleibt diese regelmäßig noch so zwischen 5 und 10 Minuten kataleptisch. Soll hier nur als Beispiel dafür dienen, dass manchmal der Schein trügt - eine "noch anhaltende partielle Resttrance" muss sich ja nicht immer so deutlich wie in einer steifen Hand äußern. :)
Lieben Gruß
Lutz
Nachtrag:
Bisher bin ich alledings lieber "auf Nummer Sicher" gegangen.
War das denn in einem "therapeutischen" Zusammenhang?
-
Hallo zusammen,
Zitat Lutz:
Na du bist mir ein ja ein Schlingel! In diesem neuen Zusammenhang einer "guten Rücknahme einer Trance" sieht mein Zitat nun so aus, als würde ich Leute u.a. dadurch aus einer hypnotischen Trance herausführen wollen, dass ich "das Thema wechsle". ;D
Danke, Lutz. ;D ;)
[Sobald wir es aber mit einer "regelrechten" Trance zu tun hatten und/oder auch nur noch zu tun haben können, sollte natürlich eine "richtige Ausleitung" erfolgen, wie auch Susanne es handhabt. Das sieht dann zwar manchmal etwas albern aus, wenn der Klient dabei sagt: "Ja ja, schon gut, ich bin doch längst wieder da!", aber da sollte man sich nicht zu schade für sein.
Ich bin auch lieber vorsichtig, frage mich aber, ob es nicht an und für sich dann reicht, durch sein Verhalten dem Klienten deutlich zu vermitteln, daß man als Hypnotiseur die Tranceerfahrung als abgeschlossen ansieht (im Sinne einer klaren indirekten Suggestion).
Man hat ja folgendes Experiment gemacht: Es wurde vorgetäuscht, daß der Hypnotiseur wg. eines Stromausfalles weg mußte. Die Leute sind nach einer gewissen Zeit von alleine aufgewacht. Vermutlich hat man sie dann nicht mehr extra dehypnotisiert.
Wenn man, wie Deine Klientin, mit der kataleptischen Hand nocht ein paar Minuten in einer "partiellen Trance" bleibt, dann ist das ja "in Ordnung". Aber wenn jemand allein wegen fehlender eindeutiger Rücknahme ohne besonderen Grund Stunden., Tage und Wochen drinbleibt, dann fände ich das seltsam und bedenklch. :-\
Das würde meinem Verständnis von der (im UB sitzenden) Autopnomie des Klienten und von der Natürlichkeit des Trancezustandes infrage stellen.
Bisher bin ich alledings lieber "auf Nummer Sicher" gegangen.
War das denn in einem "therapeutischen" Zusammenhang?
Nö. Ich hatte mit Wachsuggestionen gearbeitet. Ich frage mich, ob nicht die Rücknahme der Suggestionen reicht, wenn man klar macht, daß das Experiment beendet ist.
Bisher hatte ich ausdrücklich noch Suggestionen derart gegeben, wie man das tut, um einen Trancezustand aufzuheben.
Ich werde im Zweifelsfall, also wenn ihr nichts anderes sagt, auch in Zukunft eher zu viel als zu wenig an Trance "auflösen". :)
LG Miraculus
-
Hallo Miraculus,
Aber wenn jemand allein wegen fehlender eindeutiger Rücknahme ohne besonderen Grund Stunden., Tage und Wochen drinbleibt, dann fände ich das seltsam und bedenklich.
es wäre wohl eher weniger zu befürchten, dass jemand nun tatsächlich bloß auf Grund einer fehlenden Ausleitung "in Gänze" Tage lang in Trance bliebe und nur noch ferngesteuert durch die Gegend liefe; dass aber einzelne Körper- oder Wahrnehmungsfunktionen auch längerfristig betroffen sein können, das gibt es. Und das muss ja nicht sein.
Und kurzfristig kann das sehr wohl sein, dass man sich da trotz aller "Natürlichkeit" von Trancephänomenen tatsächlich nicht so einfach "befreien" kann.
Ich frage mich, ob nicht die Rücknahme der Suggestionen reicht, wenn man klar macht, daß das Experiment beendet ist.
Eine bloße Rücknahme von suggerierten Phänomenen (meinst du das so?) reicht nicht.
Man muss schon klar machen, dass das Experiment beendet ist. :)
Und das eben, wie ich schrieb, nach Möglichkeit "unmissverständlich". Auf einem vorangegangenen Treffen konnten einige hier einer Gruppenhypnose beiwohnen, während derer wir als Probanden zum Adler gemacht wurden, der durch die Lüfte gleitet. Und die Exduktion bestand dann darin, dass sich der Adler zum Schluss nach seinem Flug wieder auf den Stuhl dort an unserem Tisch setzte. Während für einige klar war, dass nun "Schluss sei", adlerten andere noch vor sich hin.
Trancephänomene sind zwar Alltagsphänomene, aber eine Fremdhypnose ist alles andere als ein alltäglicher Vorgang. In so einer gibt man Verantwortung über sich selbst ein Stück weit an jemanden ab und die kann man sich ggf. nicht einfach wieder zurückholen - auch dann nicht, wenn man "vom Fach" ist.
Lieben Gruß
Lutz
-
Hallo Lutz und alle anderen,
scheinbar kann das ja auch mit SH problematisch werden: In einem Buch hatte ich gelesen, daß eine Frau beim AT auf die Rücknahme verzichtet hat - und dann mit FH von ihren schweren Beinen erlöst werden mußte. ::) (Also von der besonderen Schwere in den Beinen - diese selbst hat man ihr freundlicherweise gelassen. ;))
Zitat
Ich frage mich, ob nicht die Rücknahme der Suggestionen reicht, wenn man klar macht, daß das Experiment beendet ist.
Eine bloße Rücknahme von suggerierten Phänomenen (meinst du das so?) reicht nicht.
Man muss schon klar machen, dass das Experiment beendet ist. :)
So meinte ich das: Einzelne Phänomene aufheben und klar sagen, daß das gesamte Experiment zu Ende ist.
Ich meinte es so: Das müsste doch reichen. Gezieltes Rückführen in den Normalzustand durch Suggestionen, die sich explizit auf den Bewußtseinszustand beziehen (wie "...werden Sie wieder ganz wach sein..."), muss wohl nicht sein.
Es dürfte darum gehen, daß klar wird, daß die Situation, die mit Hypnose/Trance Suggestivphänomenen assoziiert wird, vorüber ist.
Oder?
LG Miraculus
-
Ich meinte es so: Das müsste doch reichen. Gezieltes Rückführen in den Normalzustand durch Suggestionen, die sich explizit auf den Bewußtseinszustand beziehen (wie "...werden Sie wieder ganz wach sein..."), muss wohl nicht sein.
Es dürfte darum gehen, daß klar wird, daß die Situation, die mit Hypnose/Trance Suggestivphänomenen assoziiert wird, vorüber ist.
Oder?
Ersteres halte ich für sicherer. Dein Beispiel mit der AT-Frau zeigt ja, dass die andere Alternative offenbar nicht so eindeutig ist. Schließlich wusste sie ja wahrscheinlich, dass die AT-Situation nun vorüber war - nur ihre Beine wussten nicht, was das nun bedeuten sollte...
Lieben Gruß
Lutz
-
Hallo,
was macht ihr eigentlich, wenn der Klient nicht "zurückkommen" will?
Ich glaube, frühestens beim Verlassen der Praxis, also beim Verlassen des Hypnoseorts, kann der Zustand ganz beendet sein. So wie er bei mir (bei Hypnoseerfahrenen) mit der Begrüßung bereits beginnt.
Freundliche Grüße
Rüdiger
-
Ich meinte es so: Das müsste doch reichen. Gezieltes Rückführen in den Normalzustand durch Suggestionen, die sich explizit auf den Bewußtseinszustand beziehen (wie "...werden Sie wieder ganz wach sein..."), muss wohl nicht sein.
Es dürfte darum gehen, daß klar wird, daß die Situation, die mit Hypnose/Trance Suggestivphänomenen assoziiert wird, vorüber ist.
Oder?
Ersteres halte ich für sicherer. Dein Beispiel mit der AT-Frau zeigt ja, dass die andere Alternative offenbar nicht so eindeutig ist. Schließlich wusste sie ja wahrscheinlich, dass die AT-Situation nun vorüber war - nur ihre Beine wussten nicht, was das nun bedeuten sollte...
Lieben Gruß
Lutz
Hallo Lutz,
Genau so meinte ich es auch doch:
Alle Einzelsuggestionen zurücknehmen und deutlich machen, daß das Gesmatexperiment vorbei ist. :)
Nur eben keine "Zustandssuggestionen" wie "aus der Trance zurückkehren", wenn man viorher nicht entsprechende einleitende Formulierungen gebraucht hat.
LG Miraculus
-
Hallo,
was macht ihr eigentlich, wenn der Klient nicht "zurückkommen" will?
Ich glaube, frühestens beim Verlassen der Praxis, also beim Verlassen des Hypnoseorts, kann der Zustand ganz beendet sein. So wie er bei mir (bei Hypnoseerfahrenen) mit der Begrüßung bereits beginnt.
Freundliche Grüße
Rüdiger
Hallo Rüdiger,
wenn jemand zu Dir kommt, um Dich hypnotisieren zu lassen, oder das bereits hinter sich hat, und zu Dir beide male eine gewisse emotionele Beziehung hat, dann ist er m.E. auch wirklich in gewissem Sinne in hypnotischer Trance! Sehe ich genau so!
was macht ihr eigentlich, wenn der Klient nicht "zurückkommen" will?
Ich kenne zwar eine Reihe von möglichen Vorgehensweisen und weiß, was dahintersteht, hatte das Problem aber bisher noch nicht persönlich (was daran liegen mag, daß ich noch keine sehr große Erfahrung habe und nur mit Gesunden "arbeite").
Wenn es jemanden interessiert, dann können wir ja etwas über Reaktionsmöglichkeiten diskutieren (war Deine Frage so gemeint?)
LG Miraculus
-
@ Miraculus:
wenn man viorher nicht entsprechende einleitende Formulierungen gebraucht hat.
Ach so meinst du das - Suggestionen z.B. nur in Richtung eines Phänomens (z.B. "Händefalttest"), ohne ansonsten eine Trance eingeleitet zu haben? Dann dürfte das reichen, das Phänomen zurückzunehmen - es sei denn, dass ein Proband so "fasziniert" davon ist, dass er "richtig" in Trance geht.
@ Rüdiger:
was macht ihr eigentlich, wenn der Klient nicht "zurückkommen" will?
Ich habe früher die Ausleitungen eher direktiv (bestimmend) formuliert "... und jetzt wirst du...". Das hat funktioniert, wenngleich ich manchmal den Eindruck hatte, dass die Leute auch mal nur widerwillig zurückkamen.
Inzwischen formuliere ich meist "permissiver" (erlaubender), z.B. "... und nun kannst du in der für dich richtigen Geschwindigkeit...". Das dauert manchmal ein paar Sekunden länger, wird aber offenbar bereitwilliger angenommen.
Den Fall, dass jemand nun absolut nicht will, hatte ich nur selten. Ich "spiegele" dann ("O.k., du willst noch nicht...") und gebe ihm noch etwas Zeit, um selbst bestimmen zu können, wann sie wieder aus der Trance kommen. Nach meinem Eindruck geht es ihnen ums Prinzip - SIE wollen bestimmen, wann sie wieder rauskommen. Und dann dauerts vielleicht 30 Sek. länger, aber sie sind der Chef.
Lieben Gruß
Lutz
-
Als Hypnotiseur ist mir das noch nicht passiert ... vielleicht, weil ich -ähnlich wie Lutz- den Leuten erlaube in einem relativ offenen zeitlichen Freiheitsrahmen "zurückzukommen". Die bestenfalls paar Minuten kann ich auch schweigend abwarten.
Ein ander Ding wäre ein Rapportverlust. Das ist mir als Therapeutin auch noch nicht passiert. Aber da hilft mit Sicherheit, den Klienten bei den Händen zu nehmen und den Kontakt über die Berührung wieder herzustellen und ihn dann auszuleiten oder "rauszuziehen".
wir haben dafür ja ein Beispielerlebnis aus Randersacker, das sollte aber jemand beschreiben, der/die das als Beobachter miterlebt hat - die Probandin erteilt ihr Einverständnis 8)
-
Hallo zusammen.
@ Lutz. Ja ja ja. :)
Ich nehme mindestens alle EInzelsuggestionen zurück und mache deutlich, daß das alles vollkommen vorbei ist - und wenn mir jemand bedödelt vorkommt helfe ich ihm natürlich auch, sich zurückzuorientieren. :)
@ alle: Das Thema von Rüdiger finde ich einen eigenen Thread wert. :)
Dann kann ich noch was zu ein paar Spezialfällen schreiben, die in der Praxis nict vorkommen. ;)
LG Miraculus
-
Hallo,
Nun ist ja nicht so, dass auf alle Suggestionen gleichermaßen eingegangen wird, obwohl kein Rapportverlust stattfindet. Bei Jugendlichen kommt dies beim Zurückkommen schon mal vor, gerade wenn sie sich vorher an einem „angenehmen“ Ort befinden.
In diesem Fall vertiefe ich noch mal die Hypnose und lasse auf anderem Weg "permissiv" ins Hier und Jetzt zurückkommen. Genau so, wie die Induktion mal auf die eine oder andere Art besser funktioniert.
Freundliche Grüße
Rüdiger
-
Eine der häufigsten Ursachen ist ja genau das: Daß es einem noch gut in trance gefällt und man darum nicht zurückmöchte.
Andere Ursachen sind seltener.
Ich finde das Thema interessant. Ohne jemandem drängen zu wollen: Wie wäre es mit einem Threat: "Aufwachschwierigkeiten" oder so ähnlich?
LG Miraculus
-
Moinsen,
tue DIR keinen Zwang an! ;D
Gruß Eddie
-
Hallo Eddie,
wenn die Administratoren das befürworten könntes sie einen neuen Threat aufmachen und dazu die letzten Beiträge kopieren.
Ich kann aber auch so leben. :D
-
Hallo Miraculus,
wenn die Administratoren das befürworten könntes sie einen neuen Threat aufmachen und dazu die letzten Beiträge kopieren.
ein Administra-Tor kann mit dieser Foren-Software zwar alles befürworten, aber keine Beiträge kopieren. ;)
Man kann nur einzelne Beiträge herausnehmen und in einen neuen Thread verschieben. Das bietet sich aber hier nicht an, weil in manchen Beiträgen zu beiden Themen (Ausleitungen und Ausleitungs-Schwierigkeiten) Stellung bezogen wurde. Die sind aber m.E. inhaltlich so dicht beieinander, dass sie auch unter diese eine Überschrift hier passen.
Falls das mit dem Rapportverlust noch intensiviert würde, könnte man ja dafür einen neuen Thread aufmachen.
Und natürlich für die bereits mit Spannung erwarteten Beiträge zum Thema "Spezialfälle, die in der Praxis nicht vorkommen". ;D
Lieben Gruß
Lutz
-
Hallo zusammen,
dann schreib ich jetzt mal was. :)
Ich frage meine Probanden/Klienten gewöhnlich, ob sie eiverstanden sind die Hypnose zu beenden.
Bisher ging das gut. :)
Das Folgende stammt daher aus der Literatur.
Einer der häufigsten Gründe für das Fehlschlagen der Exduktion soll ja neben dem Rapportverlust der Wusch des Klienten sein, im angenehmen Entsapnnungszustand zu verbleiben.
Eine Methode besteht ja einfach darin, dem Hypnotiseirten noch Zeit zu lassen, auch wenn er nach ein paar Minuten noch nicht "zurückkomt", etwa 20 min.
Eine andere die Vertiefung mit anschließender energische Dehypnotisierung.
Hilgard, der viele Experimente gemacht hat, empfahl, den Probanden ganz einfach direkt nach dem Grund zu fragen.
Wenn es ein zahlender Klient ist kann man ihm sagen, daß er für jede weitere Miute extra zahlen muß.
Nebendem kommt es wohl ab und zu vor, daß jemand aus irgendeinem Grund, z.B. aufgrund einer unvorsichtigen Suggestion, den Glauben entwickelt, (noch) nicht dehypnotisiert werden zu können.
In diesem Fall kann man nach Vertiefung entsprechend die alte Suggestion aufheben und/oder mit einer neuen dagegenhalten.
In einigen Fällen sollen hysterische Personen die Trance vertiefen, damit der Hypnotiseur sich um sie kümmern muß (oder aus eben solch einem Grund einen hysterischen Anfall während der Trance produzieren).
Das scheint heute aber wohl sehr selten vorzukommen.
In solchen Fällen sollte man dieser Person eben die Zeit lassen, die sie möchte, ihr aber keine zu große Beachtung schenken..
Weitere Gründe können bei Rapportverlust gegeben sein. Das wäre aber ein eigenes kapitel.
LG Miraculus
-
Moinsen,
Eine Methode besteht ja einfach darin, dem Hypnotiseirten noch Zeit zu lassen, auch wenn er nach ein paar Minuten noch nicht "zurückkomt", etwa 20 min.
In solchen Fällen sollte man dieser Person eben die Zeit lassen, die sie möchte, ihr aber keine zu große Beachtung schenken.
Was macht ihr den wenn ein Klient vom Trance in den Schlafzustand geglitten ist? -----> erkennbar am schnaaaaaaaaaaaaarchen. Weiter Schlafen lassen, mit der Gefahr die Wandmauern wie in Jericho zum Einsturz zu bringen? ;D
Gruß Eddie
-
@ Eddie: Genau!
Wofür gibt es Ohropax? ;D
-
Hallo Eddie,
Was macht ihr den wenn ein Klient vom Trance in den Schlafzustand geglitten ist? -----> erkennbar am schnaaaaaaaaaaaaarchen.
das erinnert mich an "mein erstes Mal", als ich genau das erlebte. Es traf mich unvorbereitet, weil ich speziell darüber noch nichts gelesen hatte, und insofern machte ich den gleichen Fehler wie du (sorry ;)) - ich dachte: nu is sie weg!
Zu "verlockend" und "natürlich" erscheint uns der Schluss: wenn jemand schnarcht, schläft er auch! Das ist aber genau so logisch, wie falsch.
Warum schnarcht man? Weil aufgrund einer besonderen Entspannung und (meist) Liegeposition das Zäpfchen im Rachen beim Atmen zu Flattern beginnt - so, wie man es hautsächlich vom Schlaf kennt. Aber natürlich kann auch in einer Trance eine solche körperliche Entspannung eintreten, die das Zäpfchen zum Flattern bringt.
Also: wenn in einer Trance geschnarcht wird: einfach gar nicht ignorieren, weitermachen im Programm! :)
Bei der Ausleitung wirst du feststellen, dass plötzlich das Schnarchen aufhört und der-/diejenige "ganz normal" zurückkommt. ;)
Lieben Gruß
Lutz
-
Moinsen,
Bei der Ausleitung wirst du feststellen, dass plötzlich das Schnarchen aufhört und der-/diejenige "ganz normal" zurückkommt. Wink
Bei meinem Klienten nicht! ;D Da war nix mehr gut zureden, da half nur noch:
"ironiebuttonan" Halloooooo? die Trance ist vorbei habe ich gesagt! >:D "ironiebuttonaus" ;D
Gruß Eddie
-
;D
Hallo Eddie,
na gut, wenn jemand "wirklich" eingeschlafen sein sollte (oder man das annimmt), dann kann kann man ihn ja auch "wecken", indem man eine "Ausleitung" wiederholt, nahe am Ohr desjenigen spricht usw.
Dabei ist es vielleicht eine gute Idee, den Namen der Person zu nennen, denn darauf springt unser UB erfahrungsgemäß neugierig und gut an. :)
Lieben Gruß
Lutz